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Labrador Retriever Rassenportait

Gelber Labrador Welpe vor rosa Fotowand

Steckbrief Rassenübersicht Labrador Retriever

 Wie sieht ein Labrador aus?

Labrador Retriever gehören mit einer Widerristhöhe von ca. 56cm zu den mittelgroßen Hunden.

Der Labrador hat einen kräftigen doch auch eleganten Körperbau.

Der breite Brustkorb wird ergänzt durch einen starken Hals und ebenfalls breiten Schädel. Die Schnauze bzw. der Fang ist mittellang, die Ohren sind recht weit hinten angesetzt und liegen dicht an. Das Fell ist kurz und dicht. Der Labrador Retriever ist ein schöner und robuster Jagdhund und ist somit ein leistungsfähiger Arbeitshund.

Das Fell mit der wasserdichten Unterwolle ist besonders für die Arbeit im Wasser geeignet.

Bei dem Aussehen unterscheidet und züchtet man die sogenannten Gebrauchs- und Schau-Linien, bei denen besonders in England Unterschiede gemacht werden.

Bei der Schau Linie, ist wie der Name schon sagt, das Aussehen des Hundes im Vordergrund und weniger die körperliche Fitness. Hier wird bei Zucht auf die perfekte Größe, Gewicht, Form und Fellfarbe geachtet.

Daher empfiehlt es sich, sich für die gesündere Zucht des Gebrauchs-Labrador zu entscheiden.

schwarzer Labrador seitenansicht

Welche offiziellen Labrador Farben gibt es und gibt es charakterliche Besonderheiten?

 Die offiziellen und auch vom FCI anerkannten Farben sind Gelb, Braun „Chocolate“ und Schwarz.

 Labrador Retriever in gelb, braun und schwarz

Der gelbe Labrador Retriever:

Hunde mit hellem Fell wirken immer weniger beängstigend als mit dunklem Fell. Daher wirkt der gelbe Labbi viel freundlicher als seine braunen oder schwarzen Artgenossen.

Das gelb variiert von weiß/hell creme bis hin zu beige und orange. Orange ist auch bekannt als Fox red.

Der beigen Labrador wird oft als Show Labrador gezüchtet.

Der schwarze Labrador Retriever:

Man könnte sagen, dass der schwarze Labrador Retriever der original Labbi ist, denn Anfang des 19. Jahrhunderts waren alle Labrador Retriever schwarz. Erst später wurden beige Labradore gezüchtet. Braun gab es bereits, war damals allerdings eine nicht gewollte Fellfarbe.

Den braunen Labrador Retriever sagt man nach, sie seien besonders geduldig und ruhig, was sich besonders gut für die Jagd eignet. Daher wird der schwarze Labbi oft für die Jagd ausgebildet und eingesetzt.

Der braune „chocolate“ Labrador Retriever:

Liver bzw. chocolate ist die offizielle Farbbeschreibung für den braunen Labrador. Erst seit 1960 hat sich die braune Fellfarbe durchgesetzt. Vorher war diese Farbe unerwünscht und bei der Züchtung als Fehler gesehen worden. Als dann der Name der Farbe von „liver“ in „chocolate" umgenannt wurde, ist der braune Labrador eine belieberter Familienhund geworden.

Es gibt Untersuchungen, die besagen, dass der braune Labrador empfindlicher auf Geräusche reagiert und sich nicht so gut erziehen lässt. Daher werden braune Labradore weniger als Jagdhund eingesetzt. 

Labrador im Wasser beim artgerechten Spielen

Sind graue bzw. silberne Labradore eine Trendfarbe?

Die Farbe silver bzw. silber wird durch eine Genmanipulation aus dem braunen Labrador gezüchtet. Hier wird das Dielte Gen manipuliert, welches die Farbe des Fells aufhellt. Das Gen verdünnt die Farbe-Pigmente im Fell und lässt es dadurch grau aussehen.

Bei dem schwarzen Labrador entsteht so auch der so genannte „Charcoal Labrador“. Der gelbe Labrador bekommt so eine champagnerfarbene Fellfärbung.

Es ist wichtig zu wissen, daß auch wenn das Dielte Gen bei jedem Hund und Mensch natürlich vorhanden ist, es in diesem Fall zusätzlich zugeführt werden muss. Das Gen kann neben der Fellfärbung auch zu Krankheiten führen. Diese Leiden können auf Grund der Genmanipulation nicht behandelt werden.

Die grauen Labradore können somit an Farbmutantenalopezie (CDA) erkranken, welches eine ernstzunehmende Erkrankung ist, die mit Fellverlust, trockener Haut, brüchigen Harren, Leber- und Nierenproblemen, Juckreiz und Hautekzemen einhergeht. Dies sorgt neben den unangenehmen Leiden auch zu Dauerstress beim Hund.

Da die Farben silver, charcoal und champagner durch die Züchtig und Manipulation der Gene entstehen, sind diese nicht vom von der FCI anerkannt.

Wie ist der Charakter des Labradors? Wie ist das Wesen des Labrador Retrievers?

Der Labrador Retriever ist einer der bekanntesten Hunderassen und auch einer der beliebtesten Familienhunde. Und dies obwohl er ein Jagdhund mit einem starken Arbeitswillen ist. Den der Labbi ist ruhig und ausgeglichen. Der Labrador Retriever hat den Willen zu Gefallen, welches sich in der Liebe zu Menschen und besonders bei Kindern widerspiegelt.

Durch die unerschütterliche Freundlichkeit und entspannte Art wird oftmals der wahre Ursprung der Rasse, der des Jagd- bzw. Arbeitshundes vergessen. Dies bedeutet das der Labrador Retriever ein aktiver Hund ist, der entsprechend ausgelastet werden muss. Als sehr intelligenter Jagdhund hat der Labrador eine ausgesprochen gute Nase. Er liebt Apportier - und Denkaufgaben sowie das Wasser.

Labrador Retriever werden oft für den Einsatz als Arbeitshund  ausgebildet wir z.B. als:

  • Blindenführhund
  • Rettungs- und Lawinensuchhund
  • Spürhund bei Polizei / Zoll

Ein glücklicher Labrador sollte also vor allem geistig und angemessen körperlich gefördert werden.

Um einen Labrador glücklich zu machen, sollte seinem Arbeits- und Beschäftigungstrieb in jedem Fall Rechnung getragen werden. So wird man als Besitzer schnell merken, wie viel reaktionsstärker und ausgeglichener der Labrador sein kann, wenn er geistig und körperlich gefördert wird.

Ein Labrador ohne Aufgaben langweilt sich schnell und sucht sich dann seine Ventile. Daher ist eine gute Erziehung für den Hund durch positive Motivation ein absolutes Muss. Als Jagdhund darf der Jagdtrieb nicht unterschätzt werden und man sollte ich hier entsprechend informieren.

Labrador schwimmend im Wasser

Wo kommt der Labrador her?

Schon mal von der Labrador Halbinsel gehört?

Der Name des Labrador bezieht sich auf eben diese kanadische Halbinsel. Labrador Der Name Retriever stammt aus dem englischen „to retrieve = apportieren, zurückholen, bergen, retten“.

Der Labrador und der Neufundländer stammen beide von der kanadischen Ostküste ab. Nach Überlieferungen stammt der Labrador von dem St.-John’s-Hund ab, welcher von Fischern genutzt wurde um abgetriebene Fischer aus dem Wasser zu holen. Im 18. Jahrhundert kämm der Labrador dann mit Kabeljau Schiffen nach England.

Sein Talent im Wasser zu apportieren wurde schnellt entdeckt und so wurde der Labrador von Jägern eingesetzt um geschossene Enten aus dem Wasser zu holen.

Offiziell ist der Labrador als Apportierhund klassifiziert und hat auch den Einfluss von Molossern im Blut. Daher wird auch der kräftige Körperbau zurückgeführt.

 

Labrador im Wasser mit einer Apportier Ente

Wie groß und alt wird ein Labrador?

Hündinnen: 54 bis 56 cm / 25 bis 31 kg

Rüde: 56 bis 57 cm / 30 bis 36 kg

Der Labrador Retriever wird im Schnitt ca. 12 - 14 Jahre alt.

Wieviel Auslauf braucht ein Labrador und kann ich mit Labrador Sport machen?

Der Labrador Retriever ist aktiv und benötigt viel regelmäßigen Auslauf. Als Jagdhund sind Aktivitäten die Kopf, Nase und etwas Sportlichkeit verlangen die beste Kombination. Der Labrador benötigt einen aktiven Partner, der ihn entsprechend jagdlich oder z.B. durch Hundesport fördert. Auch Fahrradfahren und Joggen kann der Labrador.

Da der Labrador ein bewegungsfreudiger Artgenosse ist, sind entsprechend große Wohnräume mit Garten von Vorteil. Der Labrador Retriever muss die Möglichkeit haben sich positive auspowern zu können. Ein paar kleine Spaziergänge reichen für diese Art von Hund nicht aus.

Spaziergänge kombiniert mit Artgerechten Aktivitäten wie Such- und Apportierspielen sind perfekt geeignet. Am schönsten ist es für den Wasserliebhaber, wenn man dann noch an einem Bach oder See vorbeikommt und der Labrador baden kann.

Der Labrador ist ein guter Partner bei vielen Sportarten und auch perfekt geeignet für Hundesportarten wie Agility oder Obedience Training.

Labrador beim Hundesport

Verliert ein Labrador viel Fell?

Labradore haben sogenannte Fellwechsel Phasen. Diese sind im Frühjahr und Hebst und halten ca. 3-4 Wochen an. In dieser Zeit ist der Haarausfall sehr intensiv.

Dennoch verlieren Labrador Retriever ganzjährig Fell und müssen regelmäßig gebürstet werden.

Welches Futter ist für einen Labrador Retriever am besten?

Der Labrador ist bei der Ernährung eher unkompliziert, man sollte auf eine ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen achten. Unkompliziert bedeutet allerdings auch, daß es gerne alles und mitunter zu viel isst. Übergewicht und Überfütterung sollte vermieden werden.

Gibt es besondere Labrador Krankheiten?

Der Labrador ist ein recht robuster Hund, der bei einer ausgeglichenen artgerechten Haltung, ein langes und unbeschwertes Hundeleben hat. Hier muss vor allem auf die tägliche  Auslastung von Kopf und Körper geachtet werden, genauso wie auf eine gesunde Ernährung und den Kontakt zu Menschen.

Wie bei vielen Großen Hunden kann es zu Erbkrankheiten kommen, wenn die Eltern entsprechende Vorbelastungen haben. Daher ist es sehr wichtig, bei der Wahl eines Labradors auf einen  guten Züchter zu achten. Denn viele bekannten Krankheiten wie Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED) und Osteochodrosis (OCD) sowie erbliche Augenkrankheiten, wie etwa die Progressive Retina Atrophie (PRA) oder der Hereditäre Catarakt (HC), können nur durch eine professionelle, kontrollierte Zucht vermieden werden, be der alle erforderlichen Untersuchungen und Gesundheitsmaßnahmen vorab ergriffen worden sind. 

Ist ein Labrador der richtige Hund für mich?

Der Labrador liebt es aktiv zu sein und zu arbeiten. D.h. für Menschen, die bei jedem Wetter und täglich gerne große Runden drehen., sind die perfekten Labbi Eltern. Für die Einen kein Problem für die Anderen kommt es nicht in Frage.

Solltest Du eher zu der zweiten Kategorie gehören, ist der Labrador nicht der richtige Hund für Dich. Denn auch, wenn der Labrador ein gemütliches Gemüt hat, gerne mit der Familie zusammen ist und auch gut entspannen kann, muss er entsprechend beschäftigt und gefordert werden.

Der benötigt zudem ein Labbi gute Erziehung mit klaren Regeln und Tagesablauf. Ausgedehnte Spaziergänge, sportliche Beschäftigung, Kopfarbeit und eine enge Anbindung an den Menschen, sind sehr wichtig für den Labrador.

Der Labrador Retriever ist das perfekte Mitglied für eine aktive Familie. Besonders charmant macht ihn seine emotionale Bindung an seine Menschen. Der Labbi ist eine faszinierende Rasse, mit tollen Eigenschaften.

Labrador bem entspannen

Anmerkung:

Diese Artikel ist eine grobe Beschreibung der Labrador Retriever Rasse und keine Empfehlung sich einen Labrador zu kaufen. Wenn Ihr Euch für einen Labrador Retriever interessiert, empfehlen wir Euch, Euch intensiver mit diesem Thema auseinander zu setzen. Wendet Euch hierfür an Experten.

Bildquelle: Canva

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